Kritische Editionen
Historische Sprachdenkmäler, Handschriften und frühe Drucke – textkritisch erschlossen und kommentiert.
Fontes et dissertationes · gegründet 1964
Quellen, Editionen und Forschung zur Geschichte slawischer Sprachen und Texte.
Eine traditionsreiche Reihe startet neu: wissenschaftlich begutachtet, frei zugänglich und zugleich als sorgfältig gestaltetes Buch. Für philologische Präzision, offene Forschung und digitale Methoden.
01 / Profil
Die MLS erschließt historische Texte der Slavia: verlässlich ediert, sprachgeschichtlich fundiert und für die internationale Forschung dauerhaft zugänglich.
Seit sechs Jahrzehnten steht die Reihe für Quelleneditionen und Forschungsmonographien. Der Neustart führt diese editorische Tradition in eine offene Publikationskultur: Bewährte philologische Verfahren treffen auf digitale Edition, Forschungsdaten und neue Formen wissenschaftlicher Lektüre.
Historische Sprachdenkmäler, Handschriften und frühe Drucke – textkritisch erschlossen und kommentiert.
Monographien zur diachronen Linguistik, Überlieferungsgeschichte, Lexik, Grammatik und Textkultur.
Digitale Editionen und Forschungsdaten, die den gedruckten Band erweitern und nachvollziehbar bleiben.
Historisch wichtige, schwer erreichbare Arbeiten sollen schrittweise für die Fachwelt neu erschlossen werden.
02 / Publizieren
Publikationen der MLS sind als digitale Open-Access-Ausgabe und als hochwertig hergestelltes Buch gedacht.
Kostenfrei lesbar, international auffindbar und auf langfristige wissenschaftliche Nutzung ausgerichtet.
Ein sorgfältig gesetzter Band für Bibliothek, Forschung und die konzentrierte Arbeit am Text.
In Kooperation mit
BerlinUP begleitet wissenschaftliche Buchprojekte von der Beratung und Begutachtung bis zur Open-Access-Veröffentlichung; verfügbare Printausgaben können über den Books-Webshop bestellt werden.
BerlinUP kennenlernen03 / Für Autor:innen
Willkommen sind substanzielle Vorhaben aus der historischen Slavistik und den Digital Humanities – von der Dissertation bis zur mehrbändigen Edition.
Senden Sie uns ein Exposé mit Fragestellung, Quellenbasis, Umfang, Zeitplan und Angaben zu digitalen Bestandteilen.
Die Herausgeber prüfen die fachliche Passung und beraten Sie zum Profil, Format und weiteren Verfahren.
Begutachtung, redaktionelle Betreuung und Herstellung folgen nachvollziehbaren wissenschaftlichen Standards.
Digitale Veröffentlichung und Printausgabe werden als zusammengehörige Formen einer Publikation gedacht.
Die konkrete Aufnahme, Begutachtung und Herstellung werden projektbezogen abgestimmt und richten sich auch nach den jeweils geltenden Kriterien von BerlinUP.
04 / Ausblick
Sieben Editionsvorhaben markieren den Auftakt der neu gestarteten Reihe. Die Angaben verstehen sich als redaktionell bearbeitete Arbeitstitel.
Werkkomplex I · 3 Bände
Edition nach allen vollständigen Handschriften mit dem parallelen mittellateinischen Text der Druckausgabe Anton Kobergers.
Kirchenslavischer und mittellateinischer Paralleltext · Arbeitstitel
Kirchenslavischer und mittellateinischer Paralleltext · Arbeitstitel
Bidirektionales Wortstellenverzeichnis · Arbeitstitel
Werkkomplex II · 4 Bände
Mehrsprachige Paralleleditionen und lexikalische Erschließung einer weit verzweigten europäischen Texttradition.
Paralleledition · Arbeitstitel
Paralleledition · Arbeitstitel
Griechisch · Lateinisch · Ostslavisch · Serbisch · Bulgarisch · Ruthenisch · Polnisch · Deutsch
Paralleledition · Arbeitstitel
Der vollständige Katalog der bisherigen Monumenta-Bände wird als eigener Bereich aufgebaut.
05 / Herausgeber
Institut für Slawistik und Hungarologie
Humboldt-Universität zu Berlin
Slavist und Bibliothekar
Staatsbibliothek zu Berlin
Gemeinsam führen die Herausgeber die philologische Tradition der MLS fort und öffnen sie konsequent für freien Zugang, digitale Forschung und internationale Zusammenarbeit.
06 / Geschichte
Linda Sadnik, Josef Matl und Rudolf Aitzetmüller begründen die Monumenta mit dem Ostromir-Evangelium und weiteren grundlegenden Quellenwerken.
Die Reihe wird in eigener verlegerischer Verantwortung weitergeführt und über Jahrzehnte von Eckhard Weiher geprägt.
Christian Voß und Vladimir Neumann übernehmen die Rechte am Verlags- und Reihennamen.
Die MLS verbindet ihre editionsphilologische Tradition mit Open Access, Print und digitalen Forschungsformen.
Einladung an Autor:innen
Wir freuen uns über Projektskizzen zu Editionen, Monographien und digitalen Vorhaben im Profil der Reihe.
Publikationsvorhaben vorstellen kontakt@mlslav.de